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12. Münchner
Jugendfotopreis |
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THEATER IN
DER GRUNDSCHULE |
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Was kann das Theater, was die Schule
nicht kann?
Kinder erspielen sich die Welt. Sie lieben
es, sich zu verkleiden, in verschiedene Rollen zu schlüpfen,
Geschichten zu erfinden oder einfach „draufloszuspielen“.
Das Theaterprojekt greift die kindliche Spielbereitschaft auf,
und gibt ihr einen passenden künstlerischen Rahmen, der
unabhängig vom Leistungs- und Notendruck ist. Jedes Kind
hat die Chance, unabhängig von seiner Herkunft oder seinem
persönlichen Hintergrund in die Welt der eigenen Phantasie
einzutauchen und sich beim Theaterspielen auszuprobieren.
In Kooperation mit der "Sozialen
Stadt München" und der Grundschule
haben die Schüler die Möglichkeit, an einem Theaterprojekt
teilzunehmen. Eine Theaterpädagogin des FestSpielHauses
arbeitet ein Jahr lang integriert in den Unterricht der verschiedenen
Klassenstufen. Es wird gemeinsam gespielt, Rollen werden erschaffen,
Geschichten erfunden und ganz nebenbei entstehen kleine Szenen,
Märchen oder Theaterstücke. Besonders Kinder aus sozial
schwachen Familien oder Kinder mit Migrationserfahrung können
beweisen, dass sie mehr drauf haben, als so mancher Lehrer vermuten
würde.
Das Projekt in der Grundschule
an der Führichstrasse wird von
der "Sozialen Stadt München" gefördert und
von Sigi Müller (September 2005 bis August 2006) durchgeführt.
Ich interessiere mich für dieses Projekt:
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TECHNISCHE
BEZEICHNUNG: UmF |
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Persönlichkeitsentwicklung mit
theaterpädagogischen Methoden
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Nach Schiller gewinnt der Mensch im ästhetischen
Zustand die Freiheit zur Selbstbestimmung, nämlich die
Freiheit "aus sich selbst zu machen, was er will".
Mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UmF)
wurde in 2004/2005 mit Unterstützung des Europäischen
Flüchtlingsfonds unter Leitung von Annette Geller ein theaterpädagogisches
Projekt durchgeführt; in Kooperation mit drei Münchner
Einrichtungen, die jugendliche Flüchtlinge unterbringen:
Städtisches Waisenhaus, Jugendhilfeeinrichtung Rupprechtstrasse,
und Fortbildungen anbieten, wie das Euro-Trainings-Centre.
Theaterpädagogik wird als selbstverständlicher Bestandteil
der ästhetischen Bildung zugeordnet. Die bildende Wirkung
des Ästhetischen ist unabhängig von ihrer Funktionalisierung
für außerästhetische Zwecke. Das Theater beinhaltet
für alle Beteiligten die Gelegenheit der Distanzierung,
als Spieler in einer Rolle und als Zuschauer, der weiß,
dass es ein Spiel ist.
Die in diesem Projekt angewandten theaterpädagogischen
Methoden sind Ergebnisse jahrelanger Forschung der Theaterpraxis,
insbesondere in der englischen Theatertradition. Wenn in sozialpädagogischen
Handlungsfeldern mit theatralen Methoden gearbeitet wird, liegt
der Bezug zu therapeutischen Fragestellungen und Begründungen
nahe. Die Grenzen zwischen ästhetischem und therapeutischem
Handeln sind in diesem Arbeitsfeld fließend. Voraussetzung
für ein erfolgversprechendes Projekt mit jugendlichen Flüchtlingen
ist die Beobachtung, dass therapeutische Effekte häufig
dort zu beobachten sind, wo dezidiert auf jede therapeutische
Perspektive verzichtet wird (derzeitiger wissenschaftlicher
Diskurs, z.B. Seminar an der Fachhochschule Bielefeld: Sozialwesen).
Europäischer Flüchtlingsfonds – European Refugee
Fund - Unterstützt und fördert Leistungen von Mitgliedsstaaten
im Zusammenhang mit der Aufnahme, Integration und Freiwilligen
Rückführung von Flüchtlingen, Vertriebenen und
Asylbewerbern.
Wenn Sie beim European Refugee Fund unser Projekt betrachten
wollen, klicken Sie bitte ->
hier.
Ich interessiere mich für dieses Projekt:
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